Was sagt man dazu?“ - Lesung mit Gespräch / Projekt der Deutschen DepressionsLiga e.V.
Wie sprechen wir über Depression und was bewirken unsere Worte? Welche Worte können guttun – und welche können verletzen, obwohl sie gut gemeint sind? Und wie können Betroffene ihre eigenen Grenzen klar und respektvoll benennen? Diesen und weiteren Fragen widmet sich die Lesung und das Gespräch mit der Autorin Dr. Claudia Kociucki am Donnerstag, den 29. Oktober 2026, um 16 Uhr in Wismar.
Im Jahr 2025 veröffentlichte die Deutsche DepressionsLiga e. V. mit Förderung des BKK Dachverbandes den Kommunikationsratgeber: „Sei froh, dass es nichts Ernstes ist! – Was sagt man dazu?“. 2026 werden die Inhalte im Rahmen einer bundesweiten Veranstaltungsreihe an zehn Orten, davon fünf Workshops und fünf Lesungen, praxisnah und dialogorientiert vermittelt – diese Lesung ist Teil davon. Wir freuen uns sehr, als ASB Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS) eine von fünf bundesweiten Lesungen nach Wismar holen zu können.
Dr. Claudia Kociucki liest ausgewählte Passagen aus dem Ratgeber und gibt persönliche Einblicke aus der Perspektive von Betroffenen und Angehörigen. Die Veranstaltung ist interaktiv gestaltet und bietet Raum für Austausch, Fragen und Diskussion. Die Themen der Lesung sind: typische Kommunikationssituationen rund um Depressionen und Alltag und Beruf, Wirkung von Sprache auf Betroffene, hilfreiche und weniger hilfreiche Aussagen, Erfahrungen aus Betroffenen- und Angehörigenperspektive, Impulse für einen respektvollen und unterstützenden Dialog sowie Setzen von Grenzen.
Wir laden Interessierte, Menschen mit Depressionserfahrungen, Angehörige und Fachkräfte, herzlich ein. Die Veranstaltung findet im Technologie- und Gewerbezentrum e.V. (Konferenzraum N202), Alter Holzhafen 19 in Wismar, statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Eine Anmeldung ist ab sofort möglich: Telefon: 03841-22 26 16 | E-Mail: kiss@asbwismar.de

