03.02.2020

Neue Selbsthilfegbroschüre erschienen

Die neue Selbsthilfebroschüre „ZusammenHalt(en) – Wege gemeinschaftlicher Selbsthilfe“ befasst sich mit dem Thema chronisch krank und liegt ab sofort in der KISS zum Abholen bereit.

Sicherlich fallen Ihnen zu dem Wort „chronisch“ auch gleich viele Assoziationen ein, wie chronisch pleite, chronisch in Zeitnot, chronisch überarbeitet, chronisch müde…

Bei all dem könnte man selbst etwas ändern und alles wäre wieder gut.

Aber chronisch krank bedeutet: das geht nicht weg, das bleibt jetzt so, da muss man mit leben, da hilft nicht viel und hat zudem übelste Nebenwirkungen.

Die Betroffenen von chronischen Erkrankungen müssen lernen, mit ihrer Krankheit zu leben. Wie sie das machen, schildern uns einige Menschen aus den Selbsthilfegruppen stellvertretend für die vielen Betroffenen.

Tatsächlich beschäftigen sich die meisten Selbsthilfegruppen mit chronischen Krankheiten (einschließlich Krebs), gefolgt von psychischen und Suchtkrankheiten. In der gesundheitlichen Selbsthilfe finden sich auch Menschen mit ganz seltenen Krankheiten, die es noch schwerer haben, Gleichbetroffene zu finden.

Man muss sich in einer Selbsthilfegruppe wohlfühlen, um über seine Probleme sprechen zu können. Deshalb ist es wichtig, „seine“ Gruppe zu finden. So wie man sich selbst einbringt, wird man dann auch von ihr profitieren.

Die Erfahrung zeigt immer wieder, dass das Gespräch Gleichbetroffener unersetzlich ist und stärkt.

Unser Dank gilt an allen die uns bei der Umsetzung der Broschüre unterstützt haben.

HIER können Sie sich die Broschüre herunterladen.